| ping pong presse | |||||||||||||||||
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spielfilm . 3 teile . fiktionale doku-soap
eine gruppe . 10 jahre .job/arbeit/liebe/ . wiederholung . zu-geld-kommen + abkommen . euopa/antieuropa/weg-sein/dort-sein |
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| ping pong 3 der auftrag | |||||||||||||||||
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produziert von
bbooksz av mit mitteln der kulturstiftung des bundes |
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| Was ist eine 'Fiktionale Doku-Soap'?
Ping Pong d'Amour beginnt mit einer Wohngemeinschaft, die zwischen der geschäftigen Fantasie 'junger Unternehmer' (Start-Up) und real-live Effekten der sog. Doku-Soaps hin und her pendelt. Den Bewohnern gelingt es einfach nicht, ihr Leben mit ihren Jobs in ein Gleichgewicht zu bringen. In Teil 2 sind 5 Jahre vergangen. Die WG, die sich aufgelöst hatte, trifft sich wieder; alle sind reich geworden und man zieht nocheinmal zusammen : ins Rodin-Museum. Teil 3: Nocheinmal sind 5 Jahre vergangen, wieder hat es alle zerstreut, aber diesmal um die ganze Welt: Damaskus, Togo, Istanbul, Los Angeles, Kamerun, Berlin. Sind alle verloren?
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| Während es sich bei Le Ping Pong d'Amour 1 (Subsistenz und Subjonctiv) um eine Auseinandersetzung mit den prekären, ökonomischen und privaten Lebensverhältnissen einer WG vor der Folie von Nouvelle Vague und Neuem Markt handelt, ist das Zentrum der zweiten Staffel der Staat. Bei Le PingPong d'Amour 2 (Staatsapparate) geht es um die Krise des Wohlfahrtsstaates, das Ringen um öffentliche Gelder und öffentliches Leben und um den Entwurf einer gestohlenen künstlerischen Identität. Entlang der Begriffe Takt, Wunsch, Ernte, Depression gleitet Le PingPong d'Amour II (Staatsapparate) dahin. Nachdem sich erweist, dass das Scheitern in der künstlerischen Produktion auch nicht besser ist als das Scheitern in den seriellen Frustrationen des Alltags, sind die bürgerlichen Ressourcen der Selbstverwirklichung endgültig erschöpft. Le PingPong d'Amour 3 (Der Auftrag) Die Handlung der dritten Staffel verläßt das hermeneutische System eines von außen besehenen, filmisch vermittelten Frankreichs. Die WG zerstreut sich und findet sich, 5 Jahre später, über die Erde verteilt. Im Rücken Europas, mit Heiner Müllers Stück >Der Auftrag< im SInn, finden sich einige wieder in dem französischen Überseedepartment Guadeloupe. ANdere hat es nach Istanbul verschlagen, nach Damaskus (wohnt Genet noch dort?), Kamerun, Togo, Los Angeles. Doch die Bedingungen der Möglichkeit eines solchen Unterfangens ergeben sich nicht einfach. Es zeigt sich, dass alte Fehler, die auf der Ebene der Theorie des Postkolonialismus längst überwunden scheinen, auf dem Feld der Praxis immer noch aktuell sind. Ehe man sich versieht, schlägt das Herz der Finsternis in der eigenen Brust. Die Protagonisten verfangen sich in einem alten europäischen Konstrukt: dem Ethnologischen Blick. Die Kenntnis der Mechanismen von Projektion auf das >Andere Europas< schützt nicht nachhaltig vor falschen Haltungen und fragwürdigen Positionierungen, wenn es an die Praxis geht. Ausgehend von ihren Diskussionen über den Postkolonialen Raum und der Vorstellung, dass sich in den Zentren des globalen Kapitalismus alle Phänomene des Kolonialismus (Peripherie) auf engstem Raum wiederfinden, versuchen sie Jean Rouch von den Füßen wieder auf den Kopf zu stellen. |
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cast
tibout mona rinck ausserdem schnitt katrin gebhardt-seele (lilis park) sounddesign, tonmischung marc parisotto musik stereo total |
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