Geschichte und Theorie des Fernsehens, LV 6964 SU  Raum B 043
Freitags 12.15 - 13.45  

Fernsehen - Theorie und Geschichte, LV 851 Ü  Raum B 043
Freitags 14.15 - 15.45

Stephan Geene [7414]



Zum Sommersemester 2013
Die SU (seminarische Übung) wird jetzt aus organisatorischen Gründen genau so abgehalten wie die U (Übung). Beide haben keine Teilnehmerbeschränkung. Sie bestehen aus Vorlesung und Diskussion. Am Ende wird eine Klausur geschrieben.

Tabelle Fordismus/Postfordismus


  
S1Freitag 12.4.2013 Einführung
Als Fernsehen (auch kurz "TV", vom griechisch-lateinischen Kunstwort Television) bezeichnet man zunächst ein Massenmedium, das zentral konzipierte und produzierte audiovisuelle Sendungen unidirektional und synchron an ein disperses Massenpublikum vermittelt. mario barth media
                        marktamlaufenden bandsky

   S2 19.4.2013 TV heute -- im Moment seiner Auflösung 
Ist das Ende von Fernsehen der Anfang von Geschichte und damit ein historischer Moment?

Twitter/YouTube und die andere Arbeit


  S3 26.4.2013 TV-heute (Forts.)



    S4 3.5.2013  Das golden age des TV, die Familie
family reed  best

Jene fatale ,Nähe' des Fernsehens, Ursache aus der angeblich gemeinschaftsbildenden Wirkung der Apparate, um die Familienangehörige und Freunde, die sich sonst nichts zu sagen wüßten, stumpfsinnig sich versammeln, befriedigt nicht nur eine Begierde, vor der nichts Geistiges bestehen darf, wenn es nicht in Besitz verwandelt, sondern vernebelt obendrein die reale Entfremdung zwischen Menschen und zwischen Menschen und Dingen.”  Adorno, Prolog fürs Fernsehen 1952/53

rebel   rebel 

     S5 17.5.2013 Technikgeschichte und Kulturgeschichte
Ein kurzer Abriss über die Geschichte des Fernsehens vor dem 2. Weltkrieg

 "ein am Orte A befindliches Objekt an einem beliebigen Orte B sichtbar zu machen“ 
(aus der Patentschrift 'Elektronisches Teleskop' von Paul Nipkow 1884 beim kaiserlichen Patentamt in Berlin)

  tvikono36 raabrakete


   S6 24.5.2013 Konstante Gegenwart – Die TV-Show  

ss+p pocherkernerkerner

Die Fernsehshow arbeitet seit ihren Anfängen immer perfektere Ereignisräume aus, um das Unmögliche zu inszenieren: die Umarmung von Sender und Zuschauer; der Bruderkuss von Kandidat und Moderator, die sich als Kinder des gleichen künstlichen Welten erkennen. Der Kandidat, das traumhafte Doppel von jedermann, bewegt sich durch diesen Kanal zwischen Institution und Intimität und gewährleistet die erwünschte Rückspiegelung der beiden gekoppelten Räume. Der Moderator steuert zur ereignishaft aufgebauten Situation der Spiel-, Quiz, und Unterhaltungsshow das Element der Übertragung und Wiederholbarkeit bei, das alle intimen Beziehungen benötigen.“ Fernsehshows, Theorie einer neuen Spielwut, 1991, S. 8


  S7 31.5.2013   Kritik und Gegenkritik 1

Hans Magnus Enzensberger,
Baukasten zu einer Theorie der Medien (1970)

[Auszug] http://www.medienkunstnetz.de/quellentext/51/

Ideologie, Adorno (Prolog zum Fernsehen) / Bewusstseinsindustrie

T.W.Adorno, Fernsehen als Ideologie, 1953:

free rainer rainer
Diedrich Diedrichsens Kritik  an Free Rainer http://www.filmzentrale.com/rezis/freerainerdd.htm


S8 Kritik und Gegenkritik 2
Kritik des Spektakels bei der Situationistischen Internationale (Paris)
bis zu anderen Subkulturen wie den Punks
buchboredom       mai68  mai   travail





S9 7.6.2013 Kritik und Gegenkritik 3

Marshall McLuhan

bb     media massagemc luhan

Heute ist Fernsehen das wichtigste der elektronischen Medien, weil es in beinahe jeden Haushalt eindringt und dabei das Zentralnervernsystem jedes Zuschauers ausweitet, indem es den gesamten Sinnapparat durcheinanderbringt und mit einer ultimativen Botschaft neu formt. Vor allem das Fernsehen ist dafür verantwortlich, dass die Vorrangstellung der Visualität zu Ende geht, die für alle mechanischen Technologien charakteristisch war – auch wenn all anderen elektronischen Medien dabei zusätzlich eine Rolle gespielt haben.“ (McLuhan, in: Absolut McLuhan, S. 19)

>THE MEDIUM IS THE MESSAGE<



S10 14.6.2013 Das History-Event und die
Frage nach Realität und Simulation
 

DIE WELT (globalität), Eventübertragung, Nachrichten
Mondlandung 1969 und Vietnam-Krieg
treppetv  mondlandung  mond





S11 21.6.2013 Der Krieg und Fernsehen

tv tet  lifeprotest  erschiessung 

Vietnam, 9/11, Irakkrieg 1, Irakkrieg 2
Judith Butler, Krieg und Affekt



S12 The Revolution will not be televised
oder doch? : das Beispiel der live-Revolution in Rumänien


S13 Die Serie, Beispiel Madmenmadmen

mmmmmm



Freitag 28.6.2013  Klausurvorbereitung


Freitag 5.7.2013    Klausur 

Freitag  Klausurrückgabe

 



kontakt: stephan geene

ohlauerstrasse 42 | 10999 berlin, germany
tel +49-30-36467688
| 0179 5335789  | fax +49-30-6185810
<mailto:z@bbooksz.de> <
http://www.bbooks.de>