Geschichte und Theorie des Fernsehens, LV 6964 SU  Raum B 507
Freitags 12.15 - 13.45  

Fernsehen - Theorie und Geschichte, LV 851 Ü  Raum 507
Freitags 14.15 - 15.45

Stephan Geene [7414]

SS 2015
Beide Kurse sind unabhängig voneinander, beide stellen für sich eine Lehrveranstaltung dar.
LV 6964 besteht aus Vorlesung und Diskussion, am Ende wird eine Klausur geschrieben.
LV 851 basiert auf Referaten.
Grundsätzlich werden alle Interessierten in den Kurs aufgenommen, egal, ob Sie im Plan-Soll der
Einschreibliste sind oder nicht.

Freitag 17.7.2015  Klausur  12.15 NEUER RAUM B254
Skripte und Texte : tvheute und seine auflösung . golden age : 50er jahre. tv show . mad men . einleitung . architektur und tv . tabelle fordismus . und Artikel Tief berührt: Der Spaß hört nun auf, und die Barbarei beginnt


S1 Freitag 10.4.2015 Einführung

Als Fernsehen (auch kurz "TV", vom griechisch-lateinischen KunstwortTelevision) bezeichnet man zunächst ein Massenmedium, das zentral konzipierte und produzierte audiovisuelle Sendungen unidirektional und synchron an ein disperses Massenpublikum vermittelt.

mario barth media
                        marktamlaufenden bandsky

einführender Text, Georg Seeßlen: Tief berührt: Der Spaß hört nun auf, und die Barbarei beginnt
Zum Ende von "Wetten dass...", Der Freitag 10.4.2014

S2 Freitag 17.4.2015 TV heute -- im Moment seiner Auflösung 

Am Knöpfchen gedreht
Wie das Westfernsehen zur Wende in der DDR beitrug

Fernsehen und die Fabrik
FORDISMUS // POSTFORDISMUS


 

S3 Freitag 24.4.2015 Rückkehr zum Fernsehen / TV Serien / EIne Fantasie des Fordismus

mmmm

THE MAD MEN ACCOUNT
The New York Review of Books, 2011, Daniel Mendelsohn

S4 Freitag Das golden age des TV, die Familie

family reed  best

Jene fatale ,Nähe' des Fernsehens, Ursache aus der angeblich gemeinschaftsbildenden Wirkung der Apparate, um die Familienangehörige und Freunde, die sich sonst nichts zu sagen wüßten, stumpfsinnig sich versammeln, befriedigt nicht nur eine Begierde, vor der nichts Geistiges bestehen darf, wenn es nicht in Besitz verwandelt, sondern vernebelt obendrein die reale Entfremdung zwischen Menschen und zwischen Menschen und Dingen.”  Adorno, Prolog fürs Fernsehen 1952/53


rebel   rebel 


 

S4 FreitagKonstante Gegenwart – Die TV-Show

ss+p pocherkernerkerner raab

„Die Fernsehshow arbeitet seit ihren Anfängen immer perfektere Ereignisräume aus, um das Unmögliche zu inszenieren: die Umarmung von Sender und Zuschauer; der Bruderkuss von Kandidat und Moderator, die sich als Kinder des gleichen künstlichen Welten erkennen. Der Kandidat, das traumhafte Doppel von jedermann, bewegt sich durch diesen Kanal zwischen Institution und Intimität und gewährleistet die erwünschte Rückspiegelung der beiden gekoppelten Räume. Der Moderator steuert zur ereignishaft aufgebauten Situation der Spiel-, Quiz, und Unterhaltungsshow das Element der Übertragung und Wiederholbarkeit bei, das alle intimen Beziehungen benötigen."
Fernsehshows, Theorie einer neuen Spielwut, 1991, S. 8

mm




S6 Freitag Kritik und Gegenkritik 1

Ideologie, Adorno (Prolog zum Fernsehen) / Bewusstseinsindustrie
T.W.Adorno, Fernsehen als Ideologie, 1953

Text von Adorno, Prolog zum Fernsehen


 

S 7 Freitag Kritik und Gegenkritik 1 /Forts.)

free rainer rainer

Film FREE RAINER
Diedrich Diedrichsens Kritik  an Free Rainer DIEDERICHSEN


 


 


TERMINE:

Freitag 8.5.2015 
Freitag 22.5.2015 
Freitag 29.5.2015 
Freitag 5.6.2015 
Freitag 12.6.2015 
Freitag 19.6.2015 
Freitag 26.6.2015 
Freitag 3.7.2015 
Freitag 10.7.2015 Klausurvorbereitung


Freitag 17.7.2015  Klausur 

 


Freitag 24.7.2015 Klausurrückgabe




Optionale Themen:

 

S5 Freitag Technikgeschichte und Kulturgeschichte
Ein kurzer Abriss über die Geschichte des Fernsehens vor dem 2. Weltkrieg
"Ein am Orte A befindliches Objekt an einem beliebigen Orte B sichtbar zu machen“ 
(aus der Patentschrift 'Elektronisches Teleskop' von Paul Nipkow 1884 beim kaiserlichen Patentamt in Berlin) 



tvikono36 rakete

S8 Freitag Kritik und Gegenkritik 2
Marshall McLuhan

bb     media massagemc luhan
Heute ist Fernsehen das wichtigste der elektronischen Medien, weil es in beinahe jeden Haushalt eindringt und dabei das Zentralnervernsystem jedes Zuschauers ausweitet, indem es den gesamten Sinnapparat durcheinanderbringt und mit einer ultimativen Botschaft neu formt. Vor allem das Fernsehen ist dafür verantwortlich, dass die Vorrangstellung der Visualität zu Ende geht, die für alle mechanischen Technologien charakteristisch war – auch wenn all anderen elektronischen Medien dabei zusätzlich eine Rolle gespielt haben.“ (McLuhan, in: Absolut McLuhan, S. 19)
THE MEDIUM IS THE MESSAGE

Kritik und Gegenkritik 2
Kritik des Spektakels bei der Situationistischen Internationale (Paris)
bis zu anderen Subkulturen wie den Punks
buchboredom       mai68  mai   travail


 

The Revolution will not be televised
oder doch? : das Beispiel der live-Revolution in Rumänien



Das History-Event und die Frage nach Realität und Simulation
DIE WELT (globalität), Eventübertragung, Nachrichten
Mondlandung 1969 und Vietnam-Krieg
treppetv  mondlandung  mond

 

Krieg und Fernsehen

tv tet  lifeprotest  erschiessung 

Freitag Vietnam, 9/11, Irakkrieg 1, Irakkrieg 2
Judith Butler, Krieg und Affekt

 

Hans Magnus Enzensberger,
Baukasten zu einer Theorie der Medien (1970)
[Auszug] http://www.medienkunstnetz.de/quellentext/51/ 


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