Geschichte und Theorie des Fernsehens, LV 6964 SU  Raum B 321
Freitags 12.15 - 13.45  

Fernsehen - Theorie und Geschichte, LV 851 Ü  Raum B 321
Freitags 14.15 - 15.45

Stephan Geene

WS 2016/2017

Beide Veranstaltungen sind getrennt und unabhängig.

Das Seminar (SU) besteht aus Vorlesung und Diskussion. Am Ende wird eine Klausur geschrieben.
Für die Übung (Ü) erstellen alle Beteiligten ggf. eine kleine Hausarbeit und halten ein Referat.



scripted reality

Fernsehen und Architektur, Beatriz Colomina

S1 Freitag 6.10.2016 Einführung

Lügen, Propaganda, westliche Werte,  frontal 21 Putins geheimes Netzwerk

Wahrheit, Nacktheit, westliche Werte 2, Adam sucht Eva, RTL tgl. 22.15

Westliche Werte 3, Apple

Westliche Werte 4, Neo Magazin Royal, ZDF Mediathek 6.10.16

 

Als Fernsehen (auch kurz "TV", vom griechisch-lateinischen KunstwortTelevision) bezeichnet man zunächst ein Massenmedium, das zentral konzipierte und produzierte audiovisuelle Sendungen unidirektional und synchron an ein disperses Massenpublikum vermittelt.

mario barth media
                        marktamlaufenden bandsky

 

S2 Freitag 14.10.2016 TV heute -- im Moment seiner Auflösung 

12 Uhr Kurs:

Neo Magazin Royal ALS Wetten, dass...
Georg Sesslen
über die Hintergründe, warum Wetten, dass notwendigerweise zu Ende gehen musste...

 

14 Uhr Kurs:

Weingärtner, Free Rainer, 2007
Diedrich Diedrichsens Kritik  an Free Rainer



FORDISMUS // POSTFORDISMUS


 

S3 Freitag 21.10.2016 Rückkehr zum Fernsehen / TV Serien / EIne Fantasie des Fordismus

mmmm

THE MAD MEN ACCOUNT
The New York Review of Books, 2011, Daniel Mendelsohn

S4 Freitag 28.10.2016 Das golden age des TV, die Familie

family reed  best

Jene fatale ,Nähe' des Fernsehens, Ursache aus der angeblich gemeinschaftsbildenden Wirkung der Apparate, um die Familienangehörige und Freunde, die sich sonst nichts zu sagen wüßten, stumpfsinnig sich versammeln, befriedigt nicht nur eine Begierde, vor der nichts Geistiges bestehen darf, wenn es nicht in Besitz verwandelt, sondern vernebelt obendrein die reale Entfremdung zwischen Menschen und zwischen Menschen und Dingen.”  Adorno, Prolog fürs Fernsehen 1952/53

Die Medien im Haus, Beatriz Colomina


rebel   rebel 


S5 Freitag 4.11.2016

S6 Freitag 11.11.2016 Konstante Gegenwart – Die TV-Show

boehmermannkerner raab ss+p

„Die Fernsehshow arbeitet seit ihren Anfängen immer perfektere Ereignisräume aus, um das Unmögliche zu inszenieren: die Umarmung von Sender und Zuschauer; der Bruderkuss von Kandidat und Moderator, die sich als Kinder des gleichen künstlichen Welten erkennen. Der Kandidat, das traumhafte Doppel von jedermann, bewegt sich durch diesen Kanal zwischen Institution und Intimität und gewährleistet die erwünschte Rückspiegelung der beiden gekoppelten Räume. Der Moderator steuert zur ereignishaft aufgebauten Situation der Spiel-, Quiz, und Unterhaltungsshow das Element der Übertragung und Wiederholbarkeit bei, das alle intimen Beziehungen benötigen."
Fernsehshows, Theorie einer neuen Spielwut, 1991, S. 8

ZDF NEO ROYAL : TV TOTAL

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S7 Freitag 18.11.2016 Kritik und Gegenkritik 1

Ideologie, Adorno (Prolog zum Fernsehen) / Bewusstseinsindustrie
T.W.Adorno, Fernsehen als Ideologie, 1953

Text von Adorno, Prolog zum Fernsehen


 

S 8 Freitag 25.11.2016 Kritik und Gegenkritik 1 /Forts.)

free rainer rainer


 


 


WEITERE TERMINE:

S9 Freitag 2.12.2016 
S10 Freitag 9.12.2016 
S11 Freitag 16.12.2016
S12 Freitag 23.12.2016 
S13 Freitag 6.1.2017 
S14 Freitag 13.1.2017 Klausurvorbereitung?
S15 Freitag 20.1.2017 Klausur?
S16 Freitag 27.1.2017 
S17 Freitag 3.2.2017 
S18 Freitag 10.2.2017


 

 


 

 






Optionale Themen:

 

S5 Freitag Technikgeschichte und Kulturgeschichte
Ein kurzer Abriss über die Geschichte des Fernsehens vor dem 2. Weltkrieg
"Ein am Orte A befindliches Objekt an einem beliebigen Orte B sichtbar zu machen“ 
(aus der Patentschrift 'Elektronisches Teleskop' von Paul Nipkow 1884 beim kaiserlichen Patentamt in Berlin) 



tvikono36 rakete

S8 Freitag Kritik und Gegenkritik 2
Marshall McLuhan

bb     media massagemc luhan
Heute ist Fernsehen das wichtigste der elektronischen Medien, weil es in beinahe jeden Haushalt eindringt und dabei das Zentralnervernsystem jedes Zuschauers ausweitet, indem es den gesamten Sinnapparat durcheinanderbringt und mit einer ultimativen Botschaft neu formt. Vor allem das Fernsehen ist dafür verantwortlich, dass die Vorrangstellung der Visualität zu Ende geht, die für alle mechanischen Technologien charakteristisch war – auch wenn all anderen elektronischen Medien dabei zusätzlich eine Rolle gespielt haben.“ (McLuhan, in: Absolut McLuhan, S. 19)
THE MEDIUM IS THE MESSAGE

Kritik und Gegenkritik 2
Kritik des Spektakels bei der Situationistischen Internationale (Paris)
bis zu anderen Subkulturen wie den Punks
buchboredom       mai68  mai   travail


 

The Revolution will not be televised
oder doch? : das Beispiel der live-Revolution in Rumänien



Das History-Event und die Frage nach Realität und Simulation
DIE WELT (globalität), Eventübertragung, Nachrichten
Mondlandung 1969 und Vietnam-Krieg
treppetv  mondlandung  mond

 

Krieg und Fernsehen

tv tet  lifeprotest  erschiessung 

Freitag Vietnam, 9/11, Irakkrieg 1, Irakkrieg 2
Judith Butler, Krieg und Affekt

Am Knöpfchen gedreht
Wie das Westfernsehen zur Wende in der DDR beitrug

Fernsehen und die Fabrik

 

 

Hans Magnus Enzensberger,
Baukasten zu einer Theorie der Medien (1970)
[Auszug] http://www.medienkunstnetz.de/quellentext/51/ 


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