Geschichte und Theorie des Fernsehens, LV 6964 SU
Freitags 12.15 - 13.45  Raum B 021

Fernsehen - Theorie und Geschichte, LV 851 Ü
Freitags 14.15 - 15.45 Raum B 021

Stephan Geene [7414], WS 2011 / 12


 ACHTUNG!!  Klausur am 3.2. NEUE UHRZEIT! 12.30- 14.00 im T 102 (!TopTegel; Haus G, Wittestr. 35, Hörsaal, eben)

Hinweise zum Standort TopTegel finden Sie unter:
http://www.beuth-hochschule.de/toptegel/


Zum Wintersemester 2011/12

Die SU (seminarische Übung) hat keine Teilnehmerbeschränkung. Sie besteht aus Vorlesung und Diskussion. Am Ende wird eine Klausur geschrieben.

Die Ü (Übung) ist teilnehmerbeschränkt und erarbeitet den Stoff über Referate. Jede/r Teilnehmer/in wird daher gebeten, ein Referat (ggf. auch zu zweit) zu halten. Regelmässige Anwesenheit ist hier besonders wichtig.

Skripte -- die Skripte sind nicht vollständig klausurrelevant, sondern nur das, was im Seminar besprochen wurde. Genaueres in der Klausurvorbereitung

Skript golden age  ##  Skript technikgeschichte  ##  Skript show  ##  Skript kritik  ##  Skript tv&krieg

Anmerkungen zu den Skripts: Kritik enthält ein Kapitel über die 1968 und die SItuationistische Internationale, das können SIe weglassen. Das Skript zu TV&Krieg enthält ein Kapitel über die Revolution in Rumänien, das wird auch nicht vorkommen in der Klausur.

Freitag 14.10.  
S1 Einführung
Als Fernsehen (auch kurz "TV", vom griechisch-lateinischen Kunstwort Television) bezeichnet man zunächst ein Massenmedium, das zentral konzipierte und produzierte audiovisuelle Sendungen unidirektional und synchron an ein disperses Massenpublikum vermittelt. mario barth media
                        marktamlaufenden bandsky

Freitag 21.10.   S2 TV heute -- im Moment seiner Auflösung 
Ist das Ende von Fernsehen der Anfang von Geschichte und damit ein historischer Moment?

Twitter/YouTube und die andere Arbeit


Freitag 28.10.   S3 TV heute -- im Moment seiner Auflösung (Forts.)

Freitag 11.11 S4 Das golden age des TV, die Familie

family reed  best

Freitag 18.11.   S5 Das golden age des TV und Familie (Forts.)

Jene fatale ,Nähe' des Fernsehens, Ursache aus der angeblich gemeinschaftsbildenden Wirkung der Apparate, um die Familienangehörige und Freunde, die sich sonst nichts zu sagen wüßten, stumpfsinnig sich versammeln, befriedigt nicht nur eine Begierde, vor der nichts Geistiges bestehen darf, wenn es nicht in Besitz verwandelt, sondern vernebelt obendrein die reale Entfremdung zwischen Menschen und zwischen Menschen und Dingen.”  Adorno, Prolog fürs Fernsehen 1952/53

rebel   rebel 

Freitag 25.11.   S6 Technikgeschichte und Kulturgeschichte
Ein kurzer Abriss über die Geschichte des Fernsehens vor dem 2. Weltkrieg

 "ein am Orte A befindliches Objekt an einem beliebigen Orte B sichtbar zu machen“ 
(aus der Patentschrift 'Elektronisches Teleskop' von Paul Nipkow 1884 beim kaiserlichen Patentamt in Berlin)

  tvikono36 rakete


Freitag 2.12.   S7 Konstante Gegenwart – Die TV-Show  

ss+p pocherkernerkerner raab

Die Fernsehshow arbeitet seit ihren Anfängen immer perfektere Ereignisräume aus, um das Unmögliche zu inszenieren: die Umarmung von Sender und Zuschauer; der Bruderkuss von Kandidat und Moderator, die sich als Kinder des gleichen künstlichen Welten erkennen. Der Kandidat, das traumhafte Doppel von jedermann, bewegt sich durch diesen Kanal zwischen Institution und Intimität und gewährleistet die erwünschte Rückspiegelung der beiden gekoppelten Räume. Der Moderator steuert zur ereignishaft aufgebauten Situation der Spiel-, Quiz, und Unterhaltungsshow das Element der Übertragung und Wiederholbarkeit bei, das alle intimen Beziehungen benötigen.“ Fernsehshows, Theorie einer neuen Spielwut, 1991, S. 8



Freitag 9.12. und

16.12. 
S8 + S9 
Kritik und Gegenkritik 1


Hans Magnus Enzensberger,
Baukasten zu einer Theorie der Medien (1970)

[Auszug] http://www.medienkunstnetz.de/quellentext/51/

Ideologie, Adorno (Prolog zum Fernsehen) / Bewusstseinsindustrie

T.W.Adorno, Fernsehen als Ideologie, 1953:

free rainer rainer
DIedrich Diedrichsens Kritik  an Free Rainer http://www.filmzentrale.com/rezis/freerainerdd.htm

Kritik und Gegenkritik 2
Kritik des Spektakels bei der Situationistischen Internationale (Paris)
bis zu anderen Subkulturen wie den Punks
buchboredom       mai68  mai   travail





Freitag 23.12   S10 Kritik und Gegenkritik 3

Marshall McLuhan

bb     media massagemc luhan

Heute ist Fernsehen das wichtigste der elektronischen Medien, weil es in beinahe jeden Haushalt eindringt und dabei das Zentralnervernsystem jedes Zuschauers ausweitet, indem es den gesamten Sinnapparat durcheinanderbringt und mit einer ultimativen Botschaft neu formt. Vor allem das Fernsehen ist dafür verantwortlich, dass die Vorrangstellung der Visualität zu Ende geht, die für alle mechanischen Technologien charakteristisch war – auch wenn all anderen elektronischen Medien dabei zusätzlich eine Rolle gespielt haben.“ (McLuhan, in: Absolut McLuhan, S. 19)

>THE MEDIUM IS THE MESSAGE<



Freitag  6.1.2012S11 Das History-Event und die
Frage nach Realität und Simulation
 

DIE WELT (globalität), Eventübertragung, Nachrichten
Mondlandung 1969 und Vietnam-Krieg
treppetv  mondlandung  mond




Freitag 13.1.  S12 Das History-Event und die
Frage nach Realität und Simulation
(Fortsetzung)

Der Krieg und Fernsehen

tv tet  lifeprotest  erschiessung 

Vietnam, 9/11, Irakkrieg 1, Irakkrieg 2
Judith Butler, Krieg und Affekt


20.1. S 13 Die Serie, Beispiel Madmenmadmen

mmmmmm


Freitag 27.1. Klausurvorbereitung


Freitag 3.2.  Klausur  Raum T 102 (TopTegel; Haus G, Wittestr. 35, Hörsaal, eben)
Freitag 10.2. Klausurbesprechung
 



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