Geschichte und Theorie des Fernsehens, LV 6964
Stephan Geene, SS 2010

Termin der Nachklausur SS 2010

Freitag 24.9.2010
12.15 uhr
Raum B 412

skripte download
skript0-einleitung
skript1-tv-auflösung
skript2-golden age
skript3-technikgeschichte
skript4-show
skript5-kritik


Freitag   16.4.2010   S1 Einführung
Als Fernsehen (auch kurz "TV", vom griechisch-lateinischen Kunstwort Television) bezeichnet man zunächst ein Massenmedium, das zentral konzipierte und produzierte audiovisuelle Sendungen unidirektional und synchron an ein disperses Massenpublikum vermittelt. mario barth media marktamlaufenden bandsky

Freitag 23.4.2010   S2 TV im Moment seiner Auflösung 
Ist das Ende von Fernsehen der Anfang von Geschichte und damit ein historischer Moment?

Twitter/YouTube und die andere Arbeit

In der heutigen Gestalt dienen Apparate wie das Fernsehen oder der Film deswegen nicht der Kommunikation sondern ihrer Verhinderung. Sie lassen keine Wechselwirkung zwischen Sender und Empfänger zu: technisch gesprochen, reduzieren sie den feedback auf das systemtheoretisch mögliche Minimum.“– Kursbuch 20/1970: 160


Freitag 30.4.2010  S3 Das golden age des TV, die Familie

family reed  best

Freitag 7.5.2010  S4 Das golden age des TV und Familie (Forts.)

Jene fatale ,Nähe' des Fernsehens, Ursache aus der angeblich gemeinschaftsbildenden Wirkung der Apparate, um die Familienangehörige und Freunde, die sich sonst nichts zu sagen wüßten, stumpfsinnig sich versammeln, befriedigt nicht nur eine Begierde, vor der nichts Geistiges bestehen darf, wenn es nicht in Besitz verwandelt, sondern vernebelt obendrein die reale Entfremdung zwischen Menschen und zwischen Menschen und Dingen.”  Adorno, Prolog fürs Fernsehen 1952/53

rebel   rebel

Freitag 21.5.2010  S5 Ist Technikgeschichte Kulturgeschichte?
Ein kurzer Abriss über die Geschichte des Fernsehens vor dem 2. Weltkrieg

 "ein am Orte A befindliches Objekt an einem beliebigen Orte B sichtbar zu machen“ 
(aus der Patentschrift 'Elektronisches Teleskop' von Paul Nipkow 1884 beim kaiserlichen Patentamt in Berlin)

  tvikono36 rakete


Freitag 28.5.2010  S6 Die ewige Gegenwart – Die TV-Show  

ss+p pocherkernerkerner raab

Die Fernsehshow arbeitet seit ihren Anfängen immer perfektere Ereignisräume aus, um das Unmögliche zu inszenieren: die Umarmung von Sender und Zuschauer; der Bruderkuss von Kandidat und Moderator, die sich als Kinder des gleichen künstlichen Welten erkennen. Der Kandidat, das traumhafte Doppel von jedermann, bewegt sich durch diesen Kanal zwischen Institution und Intimität und gewährleistet die erwünschte Rückspiegelung der beiden gekoppelten Räume. Der Moderator steuert zur ereignishaft aufgebauten Situation der Spiel-, Quiz, und Unterhaltungsshow das Element der Übertragung und Wiederholbarkeit bei, das alle intimen Beziehungen benötigen.“ Fernsehshows, Theorie einer neuen Spielwut, 1991, S. 8



Freitag 4.6.2010 
S7
Kritik und Gegenkritik 1

bitte vor seminarsitzung ansehen!
Hans Magnus Enzensberger,
Baukasten zu einer Theorie der Medien (1970)

[Auszug] http://www.medienkunstnetz.de/quellentext/51/

Ideologie, Adorno (Prolog zum Fernsehen) / Bewusstseinsindustrie

T.W.Adorno, Fernsehen als Ideologie, 1953:

free rainer rainer

Freitag 11.6.2010 S8  Kritik und Gegenkritik 2 und 3
Kritik des Spektakels bei der Situationistischen Internationale (Paris)
bis zu anderen Subkulturen wie den Punks

buchboredom       mai68  mai   travail


Marshall McLuhan

bb     media massagemc luhan

Heute ist Fernsehen das wichtigste der elektronischen Medien, weil es in beinahe jeden Haushalt eindringt und dabei das Zentralnervernsystem jedes Zuschauers ausweitet, indem es den gesamten Sinnapparat durcheinanderbringt und mit einer ultimativen Botschaft neu formt. Vor allem das Fernsehen ist dafür verantwortlich, dass die Vorrangstellung der Visualität zu Ende geht, die für alle mechanischen Technologien charakteristisch war – auch wenn all anderen elektronischen Medien dabei zusätzlich eine Rolle gespielt haben.“ (McLuhan, in: Absolut McLuhan, S. 19)

>THE MEDIUM IS THE MESSAGE<



Freitag 18.6.2010  S9 Diskussion eines Textes / Realität gegen Simulation

Jean Baudrillard, Requiem für die Medien

    cover kool   text, download Requiem für die Medien


Das History-Event und die
Frage nach Realität und Simulation
(Beginn)

DIE WELT (globalität), Eventübertragung, Nachrichten
Mondlandung 1969 und Vietnam-Krieg
treppetv  mondlandung  mond



Freitag 25.6.2010 S10 Das History-Event und die
Frage nach Realität und Simulation
(Fortsetzung)

Der Krieg und Fernsehen

tv tet  lifeprotest  erschiessung 

Vietnam, 9/11, Irakkrieg 1, Irakkrieg 2
Judith Butler, Krieg und Affekt


Freitag 2.7.2010  S11    Die Serie, Beispiel Madmenmadmen

mmmmmm

Freitag   9.7.2010 S12 Klausurvorbereitung


Freitag 16.7.2010  S13 Klausur !! Klausur wird um 14.15 h geschrieben
neuer Raum: B254


Freitag 23.7.2010  S14 Klausurbesprechung


kontakt: stephan geene
ohlauerstrasse 42 | 10999 berlin, germany
tel +49-30-36467688
| 0179 5335789  | fax +49-30-6185810
<mailto:z@bbooksz.de> <
http://www.bbooks.de>