Geschichte
und
Theorie
des
Fernsehens
Stephan
Geene
SS 10
S 1 Einführung
Als
Fernsehen
(auch kurz "TV", vom griechisch-lateinischen Kunstwort
Television)
bezeichnet man zunächst ein Massenmedium,
das zentral konzipierte und produzierte audiovisuelle Sendungen
unidirektional und synchron an ein disperses Massenpublikum
vermittelt.
Unter Fernsehen wird aber ebenso ein sozio-technischer Komplex von Organisationen (öffentlich-rechtliche oder priatwirtschaftliche Sendern) und Techniken (Aufnahme-, Aufzeichnungs-, Produktions-, Sende- und Empfangstechniken) verstanden sowie die Tätigkeit der Zuschauer, die mittels eines Fernsehgeräts fernsehen. Wikipedia

Beispiel 2: Am laufenden Band und die DDR
Am
Knöpfchen
gedreht
(Artikel, Berliner Zeitung )
TV-Show mit Rudi Carell, Am laufenden Band
zwischen 1974 und 1979

Beispiel 3, SKY Deutschland Launch + Werbespot "Das Besondere Sehen"
München, 13.08.2009, 08:33 Blickpunkt:Film | TV Sky mit Riesenverlusten
Sky-Deutschland-Chef
ist
mit
den
Fortschritten
seit
dem
Start
der
Marke
Sky
sehr
zufrieden
Sky-Deutschland-Chef ist
mit den
Fortschritten seit dem Start der Marke Sky sehr zufrieden
Der Bezahlsender Sky Deutschland hat das zweite Quartal
2009 mit einem Nettoverlust von 365,8
Mio. Euro abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus erst bei
37,8 Mio. Euro. Allein die Umbenennung auf den neuen Firmennamen
kostete dem Unternehmen, das früher als Premiere aktiv war, eine
Sonderabschreibung in Höhe von 253,9 Mio. Euro.
Aber auch insgesamt laufen die Geschäfte des Pay-TV-Senders alles
andere als rund: Der Umsatz ging von 252,1 Mio. Euro auf 230,6 Mio.
Euro zurück. Das Ebitda, im zweiten Quartal des Vorjahres noch mit
11,6 Mio. Euro im Plus, verwandelte sich in ein Minus von 63,4 Mio.
Euro. Ähnlich das Bild bei den Abonnenten: Die Abo-Zahlen gingen
im Vergleich zum ersten Quartal des laufenden Jahres um 7.000 auf 2,364
Mio. zurück. Einem Zugewinn von 23.000 Laufzeitabonnenten stand
ein Rückgang von 30.000 Flex-Kunden gegenüber.
Senderchef Mark Williams
sagte zu
den
Ergebnissen: "Wir sind sehr zufrieden mit dem
Fortschritt, den wir seit unserem erfolgreichen Marktstart am 4. Juli
erzielt haben. Die Marke Sky hat schnell einen Bekanntheitsgrad von
über 50 Prozent erreicht."
Sky bestätigte den Ausblick für 2009 und die Folgejahre und
erwartet für das laufende Jahr einen negativen Cash-Flow im
Bereich von 250 bis 275 Mio. Euro. und ein "deutliches Ebitda-Minus".
Der Break-even wird für das vierte Quartal 2010 bei drei bis 3,4
Mio. Abonnenten in Aussicht gestellt.
Literaturliste (vorläufig)
T.W.Adorno, Prolog
zum Fernsehen und Fernsehen
als Ideologie, in: Adorno, Eingriffe,
Ffm.,
1963
H.M.Enzensberger, Baukasten zu einer Theorie der Medien, in:
Günther Helmes (Hg.), Texte zur Medientheorie, Leipzig 2009
Baudrillard, Requiem für die
Medien und Politik und Simulation, in: Kool Killer,
Berlin 1979
Marshall McLuhan, Die Magischen
Kanäle. Dresden 1995
Tania Modleski, Die Rhythmen der
Rezeption. in: Adelmann u.a.,
Grundlagentexte zur
Fernsehwissenschaft, Konstanz 2001
Maurizio Lazzarato, Videophilosophie; Berlin 2000
Alexander Kluge, Die Macht der
Bewußtseinsindustrie und das Schicksal unserer Öffentlichkeit,
in:
Bismarck
u.a., Industrialisierung
des Bewußtseins, München, 1985
Avital Ronell, Trauma-TV: Video als
Zeignis, Zwölf Schritte jenseits des Lustprinzips, in: Baer
u.a. Niemand zeugt für
den Zeugen,
Frankfurt
Wolfgang Scheidt, Affekt - Talks,
Rezeptionsmotive und affektive Bewertung eines TV-Genres,
Potsdam, 2000
Judith Butler, Krieg und Affekt, Berlin 2009
Gute Textsammlung:
Texte zur Medientheorie (Hg. von Günter Helmes und Werner
Köster), Reclam, Stuttgart 2002
stephan
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