Geschichte und Theorie des Fernsehens
Stephan Geene SS 10


Freitag 8.10.2010


S 1 Einführung

Als Fernsehen (auch kurz "TV", vom griechisch-lateinischen Kunstwort Television) bezeichnet man zunächst ein Massenmedium, das zentral konzipierte und produzierte audiovisuelle Sendungen unidirektional und synchron an ein disperses Massenpublikum vermittelt.

Unter Fernsehen wird aber ebenso ein sozio-technischer Komplex von Organisationen (öffentlich-rechtliche oder priatwirtschaftliche Sendern) und Techniken (Aufnahme-, Aufzeichnungs-, Produktions-, Sende- und Empfangstechniken) verstanden sowie die Tätigkeit der Zuschauer, die mittels eines Fernsehgeräts fernsehen. Wikipedia


Beispiel 1, Media Markt

mario barth media markt


Beispiel 2: Am laufenden Band und die DDR
Am Knöpfchen gedreht (Artikel, Berliner Zeitung )
TV-Show mit Rudi Carell, Am laufenden Band zwischen 1974 und 1979
amlaufenden band


Beispiel 3, SKY Deutschland Launch + Werbespot "Das Besondere Sehen"

sky

München, 13.08.2009, 08:33  Blickpunkt:Film | TV  Sky mit Riesenverlusten

Sky-Deutschland-Chef ist mit den Fortschritten seit dem Start der Marke Sky sehr zufrieden
Sky-Deutschland-Chef ist mit den Fortschritten seit dem Start der Marke Sky sehr zufrieden 
Der Bezahlsender
Sky Deutschland hat das zweite Quartal 2009 mit einem Nettoverlust von 365,8 Mio. Euro abgeschlossen. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus erst bei 37,8 Mio. Euro. Allein die Umbenennung auf den neuen Firmennamen kostete dem Unternehmen, das früher als Premiere aktiv war, eine Sonderabschreibung in Höhe von 253,9 Mio. Euro.
Aber auch insgesamt laufen die Geschäfte des Pay-TV-Senders alles andere als rund: Der Umsatz ging von 252,1 Mio. Euro auf 230,6 Mio. Euro zurück. Das Ebitda, im zweiten Quartal des Vorjahres noch mit 11,6 Mio. Euro im Plus, verwandelte sich in ein Minus von 63,4 Mio. Euro. Ähnlich das Bild bei den Abonnenten: Die Abo-Zahlen gingen im Vergleich zum ersten Quartal des laufenden Jahres um 7.000 auf 2,364 Mio. zurück. Einem Zugewinn von 23.000 Laufzeitabonnenten stand ein Rückgang von 30.000 Flex-Kunden gegenüber.
Senderchef
Mark Williams sagte zu den Ergebnissen: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Fortschritt, den wir seit unserem erfolgreichen Marktstart am 4. Juli erzielt haben. Die Marke Sky hat schnell einen Bekanntheitsgrad von über 50 Prozent erreicht."
Sky bestätigte den Ausblick für 2009 und die Folgejahre und erwartet für das laufende Jahr einen negativen Cash-Flow im Bereich von 250 bis 275 Mio. Euro. und ein "deutliches Ebitda-Minus". Der Break-even wird für das vierte Quartal 2010 bei drei bis 3,4 Mio. Abonnenten in Aussicht gestellt.



Literaturliste (vorläufig)

T.W.Adorno, Prolog zum Fernsehen und Fernsehen als Ideologie, in: Adorno, Eingriffe, Ffm., 1963
H.M.Enzensberger, Baukasten zu einer Theorie der Medien, in: Günther Helmes (Hg.), Texte zur Medientheorie, Leipzig 2009
Baudrillard, Requiem für die Medien und
Politik und Simulation, in: Kool Killer, Berlin 1979
Marshall McLuhan, Die Magischen Kanäle. Dresden 1995
Tania Modleski, Die Rhythmen der Rezeption. in: Adelmann u.a., Grundlagentexte zur Fernsehwissenschaft, Konstanz 2001
Maurizio Lazzarato, Videophilosophie; Berlin 2000
Alexander Kluge, Die Macht der Bewußtseinsindustrie und das Schicksal unserer Öffentlichkeit, in: Bismarck u.a., Industrialisierung des Bewußtseins, München, 1985
Avital Ronell, Trauma-TV: Video als Zeignis, Zwölf Schritte jenseits des Lustprinzips, in: Baer u.a. Niemand zeugt für den Zeugen, Frankfurt
Wolfgang Scheidt, Affekt - Talks, Rezeptionsmotive und affektive Bewertung eines TV-Genres, Potsdam, 2000
Judith Butler, Krieg und Affekt, Berlin 2009

Gute Textsammlung:
Texte zur Medientheorie (Hg. von Günter Helmes und Werner Köster), Reclam, Stuttgart 2002



stephan geene
tel +49-30-36467688
| 0179 5335789  | fax +49-30-6185810
<mailto:z@bbooksz.de> <
http://www.bbooks.de>