Geschichte und Theorie des Fernsehens
Stephan Geene WS 10/11 



Konstante Gegenwart – Die TV-Show 


Übersicht:

Talk Show / Late Night

us-amerikanische Vorbilder
Talk Show in Deutschland, Harald Schmidt
TV Total (Stefan Raab)
=> Das Gesicht/ Die Ansprache/ Die Persona/ Live/ Fernsehen in der Form des Präsenz

Die Fernsehshow arbeitet seit ihren Anfängen immer perfektere Ereignisräume aus, um das Unmögliche zu inszenieren: die Umarmung von Sender und Zuschauer; der Bruderkuss von Kandidat und Moderator, die sich als Kinder des gleichen künstlichen Welten erkennen. Der Kandidat, das traumhafte Doppel von jedermann, bewegt sich durch diesen Kanal zwischen Institution und Intimität und gewährleistet die erwünschte Rückspiegelung der beiden gekoppelten Räume. Der Moderator steuert zur ereignishaft aufgebauten Situation der Spiel-, Quiz, und Unterhaltungsshow das Element der Übertragung und Wiederholbarkeit bei, das alle intimen Beziehungen benötigen.“ Fernsehshows, Theorie einer neuen Spielwut, 1991, S. 8

Hans Magnus Enzensberger zum 80.

Harald Schmidt liest Enzensberger 1999

schmidt, anruf bei goldman sachs 2oo1

Frank Zappa 1962 in der Steve Allen Show

Stimulus-Response- (S-R-) oder Reiz-Reaktions-Modell


Nutzen- und Belohnungsansatz
(Uses and Gratifications Approach oder Theorie der selektiven Zuwendung

Donald Horton und R. Richard Wohl analysieren schon 1956 in den USA Massenkommunikation als 'parasoziale Interaktion' und thematisieren Intimität und Distanz. Sie schlagen vor, eine „scheinbare Face-to-face-Beziehung zwischen Zuschauer und Performer eine parasoziale Beziehung zu nennen.“ (Horton/Wohl, in: Grundlagentexte, 74).

Sie ersetzen den Performer durch den Moderator und entwickeln diese Position und Figur als 'Persona'.

Was die Persona vor allem anbietet, ist eine dauerhafte Beziehung. Ihre Erscheinung ist ein regelmässiges und verlässliches Ereignis, auf das man zählen, das man einplanen und in sein tägliches Leben miteinbeziehen kann.“ (77)

Unter „Das Band der Intimität“: „Der Zuschauer soll den Eindruck gewinnen, dass alles, was in der Sendung passiert, im Moment der Aufführung eine Eigendynamik hat. Deshalb weist Steve Allen sein Publikum immer darauf hin, dass „wir nie wissen, was in dieser Show passieren kann“.“ (79)





Deutsche Talker:


viele schmidts


schmidtss+p


beckmannbei beckmann

pocherpocherpocher       baby


kernerkernerkerner


raabraabraabplakat


anke late night


Night-Shows aus Deutschland sortiert nach dem Zeitpunkt der ersten Ausstrahlung.



Website zur Hausarbeit von Naamah Richter
Doku-Soaps und Reality-TV/Echtmenschenfernsehen oder doch nur simulierte Realität?
http://www.erdbeerwelt.com/tv.html




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