PPROGRAMM Akademie der bildenden Künste Filmmuseum Wien
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FILM conferenz
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FILMMUSEUM WIEN : DO 18.1.2007 Introduction 19.00 Peter Bürger AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE FR 19.1.2007 »The Politics of Biopolitics«
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AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE SA 20.1.2007 »Life as political and as aesthetical category»
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| »Biopolitik« ist in den letzten Jahren zu einem Schlüsselbegriff in
den unterschiedlichsten akademischen Disziplinen und theoretisch-politischen
Feldern geworden. Er verdankt seine Karriere einer
schillernden Mehrdeutigkeit, die gelegentlich sogar an das heranreicht,
was mit ihm eigentlich hätte kritisiert werden sollen, nämlich ein
emphatischer Lebens-begriff als Horizont radikaler Politik. Unsere
Fragestellung setzt daher an den Ambivalenzen, Widersprüchen und Aporien von »Biopolitik« an und versucht, den von Foucault postulierten »Imperativ der Lebensoptimierung« sowohl in den globalisierten, neoliberalen Formen politischer Ökonomie als auch in jenen sozialrevolutionären, transgressiven Praktiken der künstlerischen und politischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts zu verorten. Der erste Tag (»Die Politik der Biopolitik«) wird sich vor dem Hintergrund einer Differenzierung und Problematisierung des modernen Lebensbegriffs auf die Frage nach den politischen Diskurshorizonten konzentrieren, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven einer biopolitisch verstandenen Wende ziehen lassen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Bewertung der ästhetischen Theorie als vielfach in lebensphilosophischen Konzepten verwurzelter Disziplin. Am zweiten Tag (»Leben als ästhetische und politische Kategorie«) geht es vor allem um die Frage, welche konzeptionellen und kategorialen Folgen die am Lebensparadigma ausgerichteten Gegensätze zwischen Avantgarde und Autonomie mit sich bringen, und ob das Mediale als Ersatzdroge des Lebens taugt, um eine politisierbare Geschichte postklassischer Formen von Kunst und Kino zu umreißen. |
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