HOME
  about contact news strasz
logothe return of the wandergitarre .
folklogologo

http://www.facebook.com/#!/pages/Charity-Children-Berlin/112951828792948


german feulilleton is now fond of the vienna based website they shoot music, don't they. it is supposedly about capturing life-style, de facto about presenting the music + players of singer/songwriter-projects. actualy very nice. watch, as example, the vivian girls.



(  ( (+) )  )
    _O_
     |
    /\ www.radi0.tv

Machtzentren, oder die sich dafuer halten, muessen sich mit Spielen und Gespielinnen umgeben: Bio- und Flohmaerkte, Ausstellungen, Benefiz, Strassenmusik. Die Hauptstadt der hiesigen "globalen Fuehrungsmacht" wird seid Jahren zu einem Spielplatz gemacht, voller idiotischer,
nichtssagender oder machttragender Kreativitaetslogistika. Spielraeume gibt es genug, und wirklich sind sie abgeschafft. Also wird der Sudan fuer iPhone-Bodenschaetzchen gespalten, macht manno 480 Stunden Neu-Kreuzberg am "Tag nach der Arbeit" und schliesst im Sommer die
"based in berlin"-Hallenbaeder fuer 1,7 Mio. Nein, Streetart wird sich mit "Hartz 4-lern" kaum zusammentun. Also wird die Stadt gespalten fuer Investorschaetzchen. Ein normaler metropolischer Vorgang, da die "Globalisierung" also der Weltmarkt, zeigt, dass nicht Konzerne, oder Buergermeister (transgender oder adlig), sondern inter-nationale Verhaeltnisse herrschen. Dafuer und dagegen rein in Audioarchive und wider die Verkunstung, mit "Noise, eine Diskussion anti-revolutionaerer Revolutionaere", "40 Jahre Arbeit", noch mehr + t-shirtz KAUFEN! fuer
n0name und zum Urheberrechtstreit-Schuldenabbau (mehr dazu konkret im HH).

Sa., 26.06.2011 19:00 Uhr. HHkonzerts* am Tag nach der Arbeit mit Krach der Roboter, Matthias Roth, various euro (?), miga, 38317 u.a. plus kleine Spendenaktion, Manteuffelstr. 70, Kreuzberg.

_______________
* Hinterhofkonzerts
 

*  *  *

Auszüge aus: Berlin als Arbeitsplatz für Popstars
Dienstag, 7. September 2010 11:46  - Von Daniel Müller / Berliner Morgenpost

"Ich genieße einfach, wie die Zeit in Berlin fließt, das ist perfekt." Manchmal aber, sagt er, könne er die Stadt auch nicht fassen. Es könne doch nicht sein, dass so viel Bizarres, Interessantes, Extremes hier passiere, an einem einzigen Ort in Europa. Healy vermutet, dass Berlin auf einer unsichtbaren Erdfalte liegt, die immer wieder unbemerkt das nächste "große Ding" ausspuckt, das dann einfach da ist, ohne dass jemand weiß, wo es eigentlich herkam. Vielleicht ist aber auch genau das die Stärke der Stadt, die nicht allzu streng nachfragt, wo ihre Bewohner herstammen. Die leben und machen lässt und einfach mal schaut, was mit ihr passiert. Die sich selbst geschehen lässt. (Fran Healy, Sänger von travis)
(...)
Deswegen taugen auch die üblichen Adjektive nicht, um das Flair zu beschreiben, das aus den illegalen Clubs und trashigen Bars, aus den Hinterhofkreativzimmern und temporären Showrooms in die Stadt drängt - und ihr diesen einzigartigen Ruf in der Welt beschert. Berlin ist nicht einfach cool, trendy oder hip. Berlin ist Berlin, eine Marke, der Name der Stadt ist längst selbst zum Lebensgefühl geworden. Und dadurch weit mehr, als das abgedroschene "Arm, aber sexy"-Label verspricht.
(...)
Zu diesem multikulturellen Potenzial gehört auch Agnes Obel. Die junge Dänin kam im Winter 2006 von Kopenhagen nach Berlin und freute sich auf den Raum, den ihr die Stadt zu geben versprach. "Berlin ist für viele ein Sehnsuchtsort, weil es hier so viel Raum gibt, architektonisch und mental", sagt die 29-Jährige. Obel hat in ihre Wohnung geladen, vier große Zimmer in Neukölln, abgezogene Dielen, Doppelglasfenster, hohe Wände, die länger nicht mehr renoviert wurden. Sie wohnt hier gemeinsam mit ihrem Freund, der Filme animiert - mit Figuren aus Fimoknete.
(...)
Die Zahl der in Berlin lebenden, nicht-deutschen Europäer hat sich seit 2003 verdoppelt, die der ausländischen Besucher verzweieinhalbfacht. Dass unter den Touristen immer mehr Kreativberufler sind, hat jetzt auch die Hotelwirtschaft erkannt. In Friedrichshain wird es für Musikschaffende deshalb bald ein Hotel mit zwei integrierten Tonstudios geben. Das Lifestyle-Hotel "nhow Berlin" eröffnet im November am Osthafen und soll "für internationale Künstler zur inspirierenden Herberge werden", wie das Unternehmen es formuliert. Das Hotel entsteht auf einer Fläche zwischen Universal Music und dem Musiksender MTV, in der Nachbarschaft von Clubs und Konzertlocations wie "Watergate", "103", "Magnet Club", "Lido", "Hoppetosse" oder "Golden Gate".
(...)
Es ist zwar nicht leichter, hier etwas zu werden, aber es ist deutlich leichter, lange nichts zu sein.

gesamter artikel

*  *  *

ERIK PENNY: Here's a spontaneous video for "Side of the Road", my new single (released on July 24th). The crowd on the Admiralsbrücke in Kreuzberg is so interesting and colorful that i decided they should star in the video, so i taped a video camera to my guitar and played the song for everyone, filming the whole video in one shot! I hope you like it :)
http://www.motor.de/motorblog/erik-penny/erik_penny_side_of_the_road.html


*  *  *


Ich bin ihr so ähnlich, das ist schon scary.

Marius Müller-Westernhagen über seine 23-jährige Tochter und Sängerin der Londoner Punk-Band Battlerkids, Mimi Müller


*  *  *

"Berlin hat eine sehr hohe Arbeitslosenquote, eine der höchsten in Deutschland, 20% oder so, es ist eine sehr junge Stadt, viele Künstler kommen hierher, weil die Mieten billig sind und die Umgebung passend, ich finde es interessant, wie hier viele junge Leute die Tage an sich vorbei gleiten lassen. Berlin ist eine sehr verführerische Stadt . Selbst der Bürgermeister hat letzte Woche gesagt, dass es eine sexy Stadt ist.
Damit wird auch die Jugend verführt, mit diesem Versprechen auf kreative Kultur und der Underground-Musikszene und all diesen Dinge. Es gibt viele junge Leute, die hierher ziehen ohne wirklich zu wissen, was sie mit ihrer Zeit anstellen sollen. Es gibt also viele Leute, deren Tage sehr leer sind, die keine Arbeit haben. Und die Nächte sind lang und voll. Bevor man es merkt, hat einen die Stadt gefangen und verbringt die Hälfte des Tages mit der Frage: Was zum Teufel man heute machen soll. Und dann ist plötzlich der ganze Tag vorbei und weg. Für mich geht es in dem Song darüber, wie die Stadt Leute verführt, zu kommen."
kat frankie in: berlin song, von uli m. schueppel