politische theorie
und film / dffb |
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12.4.,
17.15
uhr 3.5.,
17.15 uhr 10.5,
17.15. uhr 17.5.,
17.15
uhr Eine
Veranstaltung
der
DFFB
Die Unterscheidung zwischen (falscher) Politik und einem darüber weit hinausgehenden Politischen prägt eine theoretische Debatte, die in den letzten Jahren immer begeisterter geführt wird. Gemeinsam ist den unterschiedliche Ansätzen, dass sie nach dem Wesen des Politischen suchen und dabei wissen, dass es ein solches Wesen nicht mehr geben kann. Eine Hauptursache für gesellschaftliches Funktionieren (und damit auch für die darin enthaltene Repression) gibt es nicht, weder liegt sie in der Ökonomie, noch in der Ideologie, aber auch nicht einfach in der Macht, selbst wenn diese als etwas verstanden wird, das kleinteilig geworden ist und überall 'hineingekrochen': in die persönlichen Beziehungen, das Selbstverständnis, den Alltag, das Berufsleben. Aber gilt deshalb gleich 'alles ist politisch', wie das der Mai 68 forsch prägte oder ist seitdem nicht gleichzeitig auch nichts mehr politisch? Die vier
Vorträge
(Sessions) behandeln die neue Radikalität des Kommenden
Aufstands, die 'Aufteilung des Sinnlichen' bei Jacques Rancière,
die Neuverhandlung von Arbeit und Leben im sogenannten Postfordismus
bis hin zu den minimalen Radikalismen eines Giorgio Agamben; in
seinem Buch Die kommende Gemeinschaft fordert er bereits, die
(politische) Sichtbarkeit aufzulösen in eine Beliebigkeit des
Subjekts – wie es das Unsichtbare Komitee
als anonyme Autoren von Der kommende Aufstand bereits realisiert –
aber an Stelle ihrer militanten Wut auf die Verhältnisse stellt
Agamben das geheime Versprechen einer kommenden Revolution, das
gerade darin besteht, dass alles (fast) genau so bleibt wie es ist.
Stephan Geene
Interview
2011 auf cargo
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tv diff. biopolitik / film gap2go theoretisches fernsehen stephan
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