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Netzwerk Kunst & Arbeit
art works

Montag, 10. Oktober 2016, 19.00
Depot. Kunst und Diskussion. Breite Gasse 3, A - 1010 Wien
art works. Ästhetik des Postfordismus
Buchvorstellungen und Diskussion

Leben in Kunst verwandeln? Geist zu Eigentum machen? Dem Potenzial dienen? Bilden? Kooperieren? Körper vertraglich binden? Kredit nehmen? Sieben Szenen zur Gegenwart von Ästhetik unter post-fordistischen Arbeitsbedingungen, die von sieben Literatur-, Theater- und Kunstwissenschaftler_innen im Rahmen eines kollektiven Diskussions- und Schreibprozesses erörtert werden.

Sabeth Buchmann, Kunsthistorikerin, Akademie der Bildenden Künste Wien
Jörn Etzold, Theaterwissenschaftler, Ruhr-Universität Bochum
Martin Jörg Schäfer, Literaturwissenschafter, Universität Hamburg

 

Donnerstag, 3. November
King Georg. Klubbar ,
Sudermanstraße 2, Köln, 21.00 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion:

Arbeitet Kunst und wenn ja, wie und für wen? Ist das Ästhetische ein kritischer Gegenentwurf zum Ökonomischen oder dessen Komplize? Wieviel „Genie“ steckt im „Kreativarbeiter“? Welche Rolle spielen Selbstoptimierung, Potential und die Arbeit am eigenen Selbst? Was ist geistiges Eigentum? Was wird im Postfordismus hergestellt? Bleibt für die Kunst eine andere Rolle als die eines unfreiwilligen Vorbilds für den Kapitalismus 2.0, 3.0…? In sieben Szenen geht das Autorenkollektiv „Kunst&Arbeit“ in seinem Buch Art works den Zusammenhängen von Ästhetik und Arbeit im Postfordismus nach.

Es diskutieren für das Autorenkollektiv: Anja Lemke, Literaturwissenschaftlerin, Universität zu Köln, Kai van Eikels, Philosoph und Theaterwissenschaftler, FU Berlin
Moderation: XXX

 

 

Montag 14.11.2016 20 Uhr
DachSalon im Schauspielhaus
, Rangfoyer des Deutschen Schauspielhauses, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg

Zusammenarbeiten Gespräch über Kunst und Arbeit
zweiter Teil

Zusammenarbeit scheint das Gebot der Stunde: An die Stelle der disziplinierten Arbeiter und Angestellten, die jede und jeder für sich fleißig das ihnen vorgesetzte Pensum ableisten, ist in der Arbeitswelt schon lange das Ideal einer Kollaboration in Teams mit manchmal wirklich, manchmal nur scheinbar flachen Hierarchien getreten. In Kunst und Theater haben solche kollektive Arbeitsformen bereits eine viel längere Tradition, der häufig Vorbildcharakter zugesprochen wird. Ob mit ihnen neue Zwänge einhergehen (wie Flexibilisierungszwänge) oder sich auch politisch neue Möglichkeiten ergeben (wie Komplizenschaften) ist umstritten. Der DachSalon bringt neuere Kollaborationen aus Kunst, Politik und Wissenschaft miteinander ins Gespräch.

Gäste: 14.11.: Kai van Eikels (Netzwerk „Kunst und Arbeit“), Sybille Meier (Schauspielhaus), geheimagentur (The Art of Being Many)

Konzept und Organisation: Ewelina Benbenek, Martin Jörg Schäfer und Thomas Weber (Fachbereich Sprache, Literatur, Medien I der Universität Hamburg) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schauspielhaus und dem  M.A. Performance Studies der Universität Hamburg

 

Ästhetik des Postfordismus
2015, 240 S., Softcover ISBN __978 3 942214 24 7 ____PolYpeN___ 21 € 

Sabeth Buchmann // Kai van Eikels // Jörn Etzold // Karin Gludowatz // Alexandra Kleihues // Anja Lemke // Martin Jörg Schäfer