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Linda Hentschel (Hg.)

BILDERPOLITIK
IN ZEITEN VON KRIEG UND TERROR

isn 978-3-933557-86-5 euro19,90

Diese BILDERPOLITIK untersucht die Wechselbeziehung von Medien und Geschlechterverhältnissen in Zeiten von Krieg und Terror.

Künstlerische und massenmediale Darstellungen des 20. und 21. Jahrhunderts bilden die Schwerpunkte der Beiträge: begleitet werden sie von Rückblenden ins 18. und 19. Jahrhundert, um den Blick für Kontinuitäten und Brüche zu schärfen. Die Autorinnen richten ihre Aufmerksamkeit auf die zentrale Rolle von Geschlechterkonstruktionen in visuellen Kulturen der Angststeuerung und trans/nationaler Sicherheitsversprechen. Bilder von expliziter Gewalt stehen hierfür zur Diskussion, aber auch die strukturelle Gewalt von Bildern in ihren sozialen Gebrauchs- und Zirkulationsweisen. Es ist ein Versuch, Orte der narzisstischen Identifikation im visuellen Konsumieren aufzusuchen und sie mit Überlegungen zu einer Politik, Ethik und Ästhetik der visuellen Verantwortung zu konfrontieren.

Linda Hentschel
Einleitung

Silke Wenk
Sichtbarkeitsverhältnisse: Asymmetrische Kriege
und (a)symmetrische Geschlechterbilder

Hendrik Blumentrath
Sichtverlust.
Von zweierlei Schlachtfeldern

Kathrin Hoffmann-Curtius
Terror in Deutschland 1918 /19.
Bilder zur Ermordung Rosa Luxemburgs

Michaela Wünsch
Horror und Herrschaft.
Regierungstechniken im Zombiefilm

Nicholas Mirzoeff
Empire der Lager

Godehard Janzing
Thermopylai  /  Stalingrad.
Krise des Helden und Mythos der Niederlage

Tom Holert
Wie die Bilder zur Ordnung rufen.
Geschlecht, Militär und Fotografie im »War on Terrorism«

Linda Hentschel
Haupt oder Gesicht?
Visuelle Gouvernementalität seit 9/11

Judith Butler
Folter und die Ethik der Fotografie