Der
Einsatz des Lebens. Lebenswissen,
Medialisierung, Geschlecht
Hg:
Astrid Deuber-Mankowsky, Christoph Holzhey, Anja Michaelsen
Berlin, b_books,
2009, 210 S. Abb., € 19,-
ISBN
978-3-933557-93-3
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Autorinnen:
Marie-Luise Angerer, Sabeth Buchmann, Judith Butler, Monique
David-Ménard, Angela Koch, Gertrud Koch, Susanne Lettow, Anja
Michaelsen, Maria Osietzki, Kerstin Palm, Claudia Reiche, Anja
Streiter.
Die
gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen, die sich aus
dem Einsatz von biomedizinischen und biotechnischen Verfahren, von
lebenswissenschaftlich generierten Fakten, Bildern und
Wissensbeständen in diverse Öffentlichkeiten und in
den gelebten Alltag ergeben, sind seit längerem Thema von
geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschung.
Wenig untersucht
ist bisher jedoch die Frage, wie sich das kulturwissenschaftliche
Wissen im Zuge dieser Veränderungen und ihrer diskursiven
Bedingungen selbst modifiziert und sich durch seine eigene
Thematisierung des Lebens und des Körpers selbst an einer
umfassenden "lebenswissenschaftlichen Wende" beteiligt.
Dieser Prozess zeigt sich in einem veränderten Verständnis
der Arbeit, der Produktion, aber auch der Reproduktion, der
Verwandtschaftsbeziehungen, der Familie, des lebendigen Körpers,
der Sexualität und des Geschlechts. Doch, wie wird diese
Veränderung auf methodologischer Ebene reflektiert? Wie wird die
Verwischung der Grenzen zwischen Tod und Leben in den Gebrauch dieser
Begriffe bei der Produktion kulturwissenschaftlichen Wissens etwa in
der Psychoanalyse, oder in der Film- und Medienwissenschaft
integriert?
Stichworte:
Biomacht, Philosophie, Filmwissenschaft, Kunstgeschichte,
Medienwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte,
Naturwissenschaftsforschung
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