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stephan geene

money aided ich-design



bookcover 'money aided ich-design', MAi-D, klingt ironisch wie CAD, computer aided design. Aber an der Stelle von 'computer' steht Geld. Das Buch argumentiert gegen die herrschende Annahme, Technologie forme die Subjekte und revolutioniere die Vorstellungen von Mensch, Raum, Körper, Leben.

Technologie wird dagegen als etwas interpretiert, das auf eine bestimmte Ich-Form passt, ihr nachgebildet ist. money aided ich-design entwickelt einen Begriff von 'Ich' oder 'Selbst' als einer Formation innerhalb von Subjektivität, die durch ideologische Anrufung entsteht und durch fetischistsische Ökonomien des Geldes stabilisiert wird. Technologien 'schreiben' in unterschiedlicher Weise von dieser Formation ab, 'spielen' sie aus.

>rezension in texte zur kunst

märz 1999 9/33
von alice creischer/andreas sieckmann

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ich kann allein sein (geld)
virtual insanity






stephan geene, money aided ich-design,
1998 . 146 seiten 24 dm isbn 3.933557.03.8
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